Geh, wohin dein Atem dich führt
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MITTERBERGER Bernadette
Wodmaier 3,
9652 Birnbaum
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Gönn dir doch mal eine ein paar Stunden Auszeit! Im äußersten Südwesten Kärntens führen wir dich hinaus in die „grüne Lunge“ des naturbelassensten Tales Europas (Auszeichnung!), dem Lesachtal. Packe dir für diese vierstündige Entschleunigungs-Wanderung eine Jause und ein Getränk in deinen Rucksack. Vergiss den Sonnenschutz nicht und ziehe deine Wanderschuhe an.
GERÄUSCHKULISSE. Von unserem Urlaubsbauernhof aus erreichst du in 10 Gehminuten den Waldrand, wo dich schon die würzige Waldluft umfängt. Beim Betreten des Waldes fülle gleich beide Lungenflügel mit der sauerstoffreichen Luft und tauche ein in das dunkle Grün. Du folgst dem Forstweg geradeaus, dann den Wegweisern „Hubertuskapelle“.
Wenn du ungewöhnliche Geräusche wahrnimmst, so nimm dir Zeit stehen zu bleiben und diesem Rascheln oder Klopfen auf den Grund zu gehen: Ist es ein Reh, das leichtfüßig die Unebenheiten des Waldbodens elegant überschreitet?
Oder verspeist ein Eichhörnchen hoch oben auf einem Baum gerade seine soeben gefundenen Leckereien? Vielleicht hämmert der Buntspecht an die Rinde eines Baumes, um etwas Essbares zu erhaschen?
ATEM-PAUSE. Damit dein Körper wieder Energie auftanken kann, empfehle ich dir eine spezielle Atemübung für unterwegs: Beim gemächlichen Gehen sauge während vier deiner Schritte die Luft bis in deine Lungenspitzen ein. Weitere vier Schritte lang halte die Luft nun an und während der nächsten vier Schritte atme die verbrauchte Luft wieder aus. Die nächsten vier Schritte lang mache eine Atempause und dann beginne den Atemzyklus wieder von vorne. Wiederhole dies einige Male und du wirst dich noch besser und frischer fühlen!
STILLE EINKEHR. Nach einer weiteren halben Stunde kommst du an einer Wildfütterung vorbei, die sich gleich links oberhalb des Forstweges befindet, auf dem du gehst. Dann passierst du eine Schottergrube und folgst nach weiteren 20 Minuten dem Wegweiser „Hubertuskapelle – ½ Stunde“. Für den Hinweg nimm den rechten Weg, der über das Bachbett des Wolayerbaches führt. Nach rund 50 Metern wieder links und weiter auf der Forststraße hinein ins Wolayertal. Eindrucksvoll, auf einen Felsen gebaut, steht sie dann plötzlich da: die Hubertuskapelle, 1916 erbaut zum Schutze des Heiligen Hubertus (Schutzpatron der Jäger). Betrete die Kapelle und lass dich dann auf der oberen Bank gegenüber nieder. Eine tolle Bergkulisse umfängt dich hier, und wenn du für diese Wanderung den Vormittag gewählt hast, dann scheint dir nun die Sonne ins Gesicht. Genieße hier die Ruhe des Ortes und wenn du magst, dann stärke dich hier mit deiner mitgebrachten Jause.
Für den Rückweg empfehlen wir dir den Weg auf der anderen Seite des Wolayerbaches. Um dorthin zu gelangen, gehe taleinwärts und überquere auf der ersten kleinen Holzbrücke das Bachbett, das zeitweise ohne Wasser daliegt. Nach 1.5 Stunden Gehzeit erreichst du wieder den Weiler Wodmaier und unseren Hof.
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